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Welcher Mähroboter schneidet im Test richtig gut ab?

Viele Gartenbesitzer träumen von einem eigenen Mähroboter, der das lästige Rasenmähen vollautomatisch übernimmt. Im Idealfall müssen Sie sich kaum noch um ihren Rasen kümmern, dies übernimmt nun der Roboter. Bereits für knapp 700 bis 800 Euro können Sie das Mähen an einen geeigneten Mähroboter delegieren. Dieser übernimmt dann die lästige Arbeit bei einer Rasenfläche bis zu 400 Quadratmetern. Wer einen wesentlich größeren Garten besitzt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Eine gesteigerte Leistungsfähigkeit und eine verbesserte Ausstattung eines Mähroboters schlägt sich immer im Preis nieder. Dafür gibt es auch einen stärkeren Motor, diverse Funktionen und bessere Akkus. Wer also eine Rasenfläche mit über 2.000 Quadratmeter regelmäßig bearbeiten muss, benötigt einen Roboter, der für knapp 2.500 bis 3.000 Euro zu haben ist.

Einem Mähroboter Grenzen aufzeigen

Damit ein Mähroboter automatisch seine Arbeit verrichten kann, muss der Gartenbesitzer seinem Roboter eine Begrenzung setzen. Dies geschieht in Form eines Begrenzungsdrahts, der das geplante Arbeitsgebiet des Roboters einschränkt. Bevor somit der ausgewählte Mähroboter zur Tat schreiten kann, muss sein Besitzer zunächst das zu mähende Rasenstück mit beiliegenden Draht umsäumen. Der Draht selbst wird mit speziellen Kunststoff-Heringe in der Erde fixiert. So kann der Mähroboter wahrnehmen, wo sein Rasen für ihn endet. Idealerweise sollte das Kabel möglichst dicht am Boden verlegt werden, um keine gefährliche Stolperfalle zu erzeugen. Alternativ können Sie das Kabel auch einige Zentimeter direkt im Boden verbergen. Bei kleineren Flächen gelingt dies gut mit einem Spaten. Bei sehr großen Flächen gibt es spezielle Kabelverlegemaschine, die diese aufwendige Aufgabe automatisch erledigen. Zudem wird so auch verhindert, dass beim Vertikutieren das Kabel versehentlich durchtrennt wird.

Rein technisch wird die Ladestation mit dem Begrenzungsdraht verbunden und es entsteht so ein pulsierendes Magnetfeld. Mit einem entsprechenden Sensor erkennt der Mähroboter das Magnetfeld und ändert so seine Richtung. Damit der Roboter nicht an Kanten oder Bäumen anschlägt, sollte der Draht mit einem ausreichenden Abstand (20 bis 30 Zentimeter) am Boden platziert werden. Permanente Hindernisse (z.B. ein Baum, ein Teich, eine Wurzel, Steine oder eine Treppe) müssen zusätzlich mit dem Begrenzungsdraht gesichert werden, damit ein möglicher Schaden am Roboter (z.B. eine Beschädigung an den Messern) vermieden wird.

Mähroboter: Automatisch zurück zum Laden

Auch bei schwer zugängigen Rasenstücken lässt sich durch ein Führungskabel die Arbeit des Roboters deutlich schneller erledigen. Der Mähroboter findet so wesentlich schneller sein Ziel, zumal ein Mähroboter ausschließlich per Zufallsprinzip seine Arbeit erledigt. Zusätzlich nutzt der Roboter den Draht (auch als Führungskabel bezeichnet) dafür, dass er bei Bedarf rechtzeitig in die Ladestation zurückkehrt. So wird vermieden, dass der Mähroboter während der Arbeit einfach stehen bleibt und seine Aufgabe nicht vollständig abschließt. Dies muss besonders bei sehr großen Flächen unbedingt vermieden werden. Entsprechend sollte man als Besitzer eines sehr großen Gartens zwingend im Vorfeld etwas Planung in das Verlegen der Kabel investieren.

Besonders steile Teilstücke oder sehr schmale Durchgänge sollten unbedingt im Detail geplant werden, damit der Mähroboter zu jedem Zeitpunkt seine Arbeit korrekt verrichten kann. Insgesamt gibt es Begrenzungskabel bis zu einer Länge von 500 Metern. Dabei können häufig auch Kabel von unterschiedlichen Herstellern miteinander verknüpft werden. Eine Verbindung der Kabel wird über sogenannte Verbinder hergestellt. Grundsätzlich sollte sich jeder Nutzer bei der Verlegung der Kabel stets an die Vorgaben des Herstellers halten.

Weitere Sensoren beim Mähroboter

Weitere Sensoren, beispielsweise bei der plötzlichen Berührung mit einem Gegenstand oder beim Hochheben des Gerätes, sorgen für die notwendige Sicherheit und der Roboter stoppt augenblicklich. Bei einigen Modellen kann der Mähroboter auch mit einem Code versehen werden, damit das Gerät gegen einen Diebstahl gesichert ist.

Rasenmähen nach dem Chaosprinzip

Wer als Gartenbesitzer einen ständig gepflegten Rasen bevorzugt, hat längst mit der Anschaffung eines Mähroboters geliebäugelt. Wer dann noch seine Rasenfläche düngt, muss besonders im Frühjahr fast jede Woche zum Rasenmäher greifen. Abhilft schafft ein Mähroboter, der völlig selbstständig diese leidige Arbeit übernimmt.

Beim klassischen Rasenmähen geht der Nutzer in der Regel nach einem individuellen Muster vor, wenn er seinen Rasen auf die gewünschte Länge bringt. Völlig anders geht ein Mähroboter vor. Dieser fährt nach dem chaotischen Prinzip den Rasen kreuz und quer ab und kürzt ihn so nach einem zufälligen Muster. So bleiben keine Spuren im Rasen. Allerdings verwenden einige Hersteller auch andere Ansätze, um ein optimales Ergebnis beim Rasenmähen zu erzielen.

Grundsätzlich schneidet jeder Rasenmähroboter das Gras in regelmäßigen Abständen sehr kurz und lässt dabei den Rasenschnitt auf dem Rasen liegen. Bei dem sogenannten Mulchen (wird auch als Schlegeln bezeichnet) wird so der Rasenschnitt mit der Zeit kompostiert. Der daraus entstehende Humus wirkt somit als organischer Dünger für den Rasen. Somit wird der Rasen regelmäßig gedüngt und das manuelle Rechen erübrigt sich.

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Kommentare

Prime Day 2018: Die ersten Schnäppchen für den Haushalt! | haushaltstipps24.de 16. Juli 2018 um 18:20

[…] Siehe auch: Welcher Mähroboter schneidet im Test richtig gut ab! […]

Antworten

Mit dem Rasenmäher das Herbstlaub clever entsorgen | haushaltstipps24.de 24. Oktober 2018 um 0:24

[…] Ein Mähroboter ist für die Aufnahme von Herbstlaub leider nicht möglich, da hier der benötigte Fangkorb fehlt. […]

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