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Rauchmelder in der Wohnung – Das sollten Sie wissen

In Deutschland ist in fast allen Bundesländern – mit Ausnahme von Sachsen – die Anbringung von Rauchmeldern in Wohnungen und Wohnhäusern für Neubauten Pflicht, auch bei Bestandsbauten müssen sie nach und nach in den vorgeschriebenen Räumen angebracht werden. Da jedes Jahr viele Menschen (und die geliebten Haustiere) bei Bränden in Häusern und Wohnungen ums Leben kommen, wurde die Rauchmelderpflicht eingeführt.

Für die einzelnen Bundesländer gelten unterschiedliche Regelungen. Doch auch ohne diese Vorschriften sollte klar sein, dass es hier um ein Hilfsmittel geht, das Leben retten kann. Ein Rauchmelder ist erschwinglich und eine sinnvolle Investition in die eigene Sicherheit und die der Mieter.

Wo müssen Rauchmelder angebracht werden?

Laut der DIN 14676 gehören Rauchmelder in bewohnbare Räumlichkeiten. Dazu zählen nicht nur Wohnungen und Wohnhäuser, sondern auch Ferienwohnungen, Gartenlauben, Beherbergungsbetriebe und Containerräume. Auch Durchgänge und Flure gehören dazu, sofern sich dort „gesonderte Brandlast“ befindet.

Für die Anbringung der Rauchmelder ist in fast allen Bundesländern der Hausbesitzer oder Vermieter zuständig, in Mecklenburg-Vorpommern liegt diese Pflicht 2016 (noch) bei den Mietern. Nur in Berlin und Brandenburg existiert noch keine gesetzliche Pflicht für Rachmelder im privaten Bereich.

Um die Wartung und Instandhaltung allerdings müssen sich häufig die Mieter kümmern. So jedenfalls sieht es die Regelung vor, doch hier kann es zu Problemen kommen: Im Schadensfall müsste der Vermieter nämlich nachweisen, dass er die Pflicht zur Wartung an die Mieter übertragen hat. Da dies oft schwierig nachweisbar ist, lassen viele Hausbesitzer diese Aufgabe von Fachleuten übernehmen und legen diesen Posten auf die Betriebskosten der Mietsache um. Informieren Sie sich hierzu am besten über die genauen Regelungen ihres Bundeslandes, ebenso über die vorgeschriebene Anzahl der Melder in den einzelnen Wohnungen/Räumen.

Rauchmelder kaufen – darauf sollten Sie achten:

  • – Der Melder muss nach DIN EN 1604 geprüft sein
  • – Einfache Montage ist vorteilhaft
  • – Die Batterien sollten auch von Laien leicht zu wechseln sein
  • – Achten Sie auf Angaben zu Lautstärke und die geeignete Raumgröße
  • – Für Schlafzimmer empfiehlt sich ein Melder ohne Blinklichter
  • – Melder für Flure und Räume mit starken Temperaturschwankungen sollten Temperaturunempfindlich sein
  • – Gute Korrosionsbeständigkeit
  • – Angaben zu Lebensdauer des Melders und der Batterien.

Die Angaben, wie lange die Batterien der einzelnen Melder halten, stimmen nicht immer mit der tatsächlichen Lebensdauer überein.

Achtung: Einige Melder geben laute Signaltöne von sich, wenn die Batterien leer werden. Um keinen unnötigen Feuerwehreinsatz zu provozieren, denken Sie daran, die Batterien vor einer mehrtägigen Abwesenheit nochmals zu überprüfen.

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